Kriminelle Zeitreisen mit Granny Luise

Untertitel

Stimmungsvoll, witzig und atmosphärisch gibt die Autorin Angelika Godau vor allem die Begebenheiten aus der Vergangenheit wieder - es ist eine Freude, die gut recherchierte Darstellung des Lebens im Detmold des 19. Jahrhunderts zu lesen und Einblicke in das allgemeine politische Gefüge zur damaligen Zeit zu erhalten. 


Ein sehr stimmungsvoller und vor allem humorvoller Regionalkrimi, den ich von Herzen weiterempfehle, einer mit Herz und Charme - und mit einer besonderen Protagonistin mit Zeitreisegen- Luise nämlich, die - wie ich hoffe - uns in weiteren ebenso originellen Fällen wie den ersten beiden noch lange erhalten bleibt.


Wunderbar beschrieben ist auch wie beherzt und ideenreich die beiden Frauen an die Ermittlungen herangehen.

Besonders gut hat mir gefallen, dass auch Themen wie Homosexualität und Moralvorstellungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts behandelt 
"Granny und die Tote im Wald" hat mir humorvolle, spannende, romantische und sehr vergnügliche Lesestunden bereitet. Dieses Buch hat mich so sehr begeistert, dass ich auf das Erscheinen eines dritten Bandes hoffe. Ich vergebe für diesen tollen Zeitreisekrimi eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.


Die Charaktere sind einfach nur genial erschaffen. Granny könnte ich stellenweise wirklich knutschen. Ihre Moralvorstellungen stammen klar aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert und mögen daher manchmal etwas antiquiert erscheinen, aber sie wird immer aufgeschlossener. Sie hat stets den richtigen Bibelspruch parat und Hartnäckigkeit zeichnet sie aus. Klar, dass Sabrina, die ihre Ururgroßmutter ja liebt, da nicht nein sagen kann. Sie hat sich zum Positiven verändert, denn trotz Beruf und Alltagsstress scheint sie bessere Antennen für ihre beiden Kinder zu haben, als noch im letzten Teil. Ungezogen sind die beiden aber wie eh und je. Die siebenjährige Isi hat mich mit ihren Kommentaren oft zum Schmunzeln gebracht und Lasse, der ständig Hunger hat, tut wohl Karsten, der neue Mann in Sabrinas Leben ganz gut. Auch Sabrinas Mama ist wie im letzten Band teilweise wieder mit an Bord. Terrorkater Amun fehlt auch nicht. Der lebt seine biestigen Seiten wieder in vollen Zügen aus, bereitet aber auch viel Kummer.  

Alles in allem wirklich ein Lesegenuss, den ich nur empfehlen kann. Begeisterte 5 Sterne.


Eine sympathische Geschichte die in zwei verschiedenen Jahrhunderten spielt und Spannung, Alltagserlebnisse sowie Romantik miteinander vereint! Ich hoffe sehr, dass es einen weiteren Band dieser Reihe geben wird! (Ich bekenne mich hiermit als klarer Granny- und Sabrinafan!^^) Eine klare Leseempfehlung an alle Krimifans und Romanleser!



Stimmungsvoll, witzig und atmosphärisch gibt die Autorin Angelika Godau vor allem die Begebenheiten aus der Vergangenheit wieder - es ist eine Freude, die gut recherchierte Darstellung des Lebens im Detmold des 19. Jahrhunderts zu lesen und Einblicke in das allgemeine politische Gefüge zur damaligen Zeit zu erhalten.

Diesmal wird auch Sabrina und ihr Leben im 21. Jahrhundert nicht mehr ganz so schnodderig und lässig gezeichnet wie beim ersten Fall - allerdings könnte es etwas weniger Sex und dafür mehr Atmosphäre auf beiden Zeitebenen sein. Diesmal kommt in der Vergangenheit - ich will mich nicht verplappern - ein weiterer Aspekt hinzu, der aus meiner Sicht ein wenig unzeitgemäß ausgedehnt - man könnte fast sagen ausgeweidet - wird. Dennoch habe ich die Lektüre sehr genossen.

Ein sehr stimmungsvoller und vor allem humorvoller Regionalkrimi, den ich von Herzen weiterempfehle, einer mit Herz und Charme - und mit einer besonderen Protagonistin mit Zeitreisegen- Luise nämlich, die - wie ich hoffe - uns in weiteren ebenso originellen Fällen wie den ersten beiden noch lange erhalten bleibt.


In diesem Roman bekommen wir alles vereint: Einen perfekt ausgeklügelten Kriminalfall, ein bisschen Romantik, denn sowohl Granny, als auch Sabrina liebäugeln hier mit der Liebe und die humoristischen Einlagen ergeben sich zwangsläufig, wenn man Granny und ihre Sprüche kennt.

Lobenswert auch wieder das eingebundene Lesezeichen und dass dieser Roman ein Hardcover-Exemplar ist (keine Leserillen!)Die 409 Seiten flogen geradeso dahin und haben mich bestens unterhalten und fesselnd mitrecherchieren lassen. Das Cover ist wieder sehr schön und ein wahrer Blickfang. Natürlich verdient diese kriminelle Zeitreise 5 von 5 Sternen!


Mit "Granny und die Tote im Wald" habe ich nun den zweiten Teil einer ganz besonderen Krimi-Reihe gelesen, die mich bereits mit dem ersten Buch: "Granny, ein Mord und ich" sehr begeistern konnte.

Die Autorin Angelika Godau versteht es wunderbar die Vergangenheit mit Granny und ihrer Ururenkelin Sabrina in der Zukunft zu verknüpfen. Granny kann problemlos Sabrina in der Gegenwart besuchen und mit ihr kommunizieren. Und jeder der Granny aus Teil 1 kennt weiß auch wenn Granny auftaucht ein spannender Fall nicht weit ist.

Dieses Mal geht es um den Mord an einem Hausmädchens, dessen der Kohlenhändler Blancke verdächtigt wird. Wurde er doch bereits sexuell übergriffig bei dem armem Mädchen, das dann auch noch ein Kind erwartete und spurlos verschwunden war. Da Granny dann noch eine Beobachtung gemacht hatte war schnell klar, das ist ein neuer Fall für sie und natürlich ihre Enkelin Sabrina, die erst einmal in der Gegenwart die vermutete Leiche des armen Mädchens in einem Waldstück finden soll.

Und so nimmt das Abenteuer wieder ihren Lauf. Granny ist genau so köstlich und humorvoll wie in Band 1 und bringt die arme Sabrina ganz schön auf Trab. Zwei Liebesgeschichten begleiten noch die abenteuerliche Suche sowie die gerechte Strafe für den Mörder.

Mehr als einmal musste ich über das Granny-Sabrina Gespann wieder herzhaft lachen und es gab auch sehr spannende Stellen in der gemeinsamen Ermittlung. Einfach alles wieder perfekt geschrieben und super unterhaltsam.

Ganz besonders begeistern mich immer wieder die "Neuentdeckungen", welche Granny in der Gegenwart nun macht und die sie natürlich für ihren eigenen Nutzen einsetzt.

Ich hatte wieder großen Spaß an dem Buch und freue mich schon auf eine weitere spannende Granny-Fortsetzung. Von mir gibt es für das Buch 5 Sterne!



Dieser verbale Schlagabtausch ist wie ein Tennismatch – sehr gut pointiert und witzig! Granny schimpft zwar immer wieder über die Moderne, möchte deren Errungenschaften aber nicht mehr missen. So beneidet sie Sabrina ums Internet, aber auch um Deo-Spray, Parfüm und Damenrasierer. Letzteres war immer besonders lustig, da Granny regelmäßig in Sabrinas Bad auftaucht, um sich die Beine zu rasieren.
„Granny und die Tote im Wald“ ist aber auch sehr gesellschaftskritisch. So geht es ganz nebenbei um die Behandlung von Homosexuellen und die Rechte und Freiheiten der Frauen dieser Zeit. Diese emanzipieren sich immer mehr, fordern das Wahlrecht oder dass sie allein geschäftsfähig sind. Granny fällt es immer schwerer, sich ihrer Zeit gemäß zu benehmen, wenn sie sieht, wie frei Sabrina ohne ständige Bevormundung und Kontrolle lebt.
Und auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz, sowohl Granny als auch Sabrina müssen im Laufe des Buches mehrere Frösche küssen, bis sie am Ende hoffentlich den Richtigen gefunden haben – mehr dazu gibt es hoffentlich in Band 3.

Fazit: Wer auf eine witzige und interessante Mischung aus Krimi, Zeitreise und Liebesgeschichte steht, ist bei diesem Buch genau richtig!